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Es war heute ein großer Tag im Universum, denn die Hohen Räte desLichtes trafen sich zu einer großen Zusammenkunft und das war selbst im Universum etwas Besonderes. Dabei geht es immer um sehr wichtige Dinge und Entscheidungen. Deshalb wurden nur die Höchsten und Ältesten dazu einberufen. Wie immer trafen sich die hohen Lichter in den großen Konferenzsälen des Energieschiffes von Ashtar Sheran, der das Kommando über dieses Schiff hatte. Etwa ein halbes Lichtjahr entfernt rieb sich Meister Lao Tse den letzten Rest Sternenstaub aus seinen Augen und betrachtete sein Spiegelbild in den Strahlen der Sonne. Er hatte sich für heute ein sehr schönes Äußeres zugelegt, denn Lao Tse hat die Gabe, sich zu verdichten. Da er ein sehr weiser und alter Meister ist, manifestierte er sich einen schönen weißen Bart und war mit dem, was er sah, zufrieden. Doch konnte er nicht verleugnen, dass er doch etwas nervös war, denn er hatte eine große Aufgabe von Melek Metatron erhalten und musste seine Ergebnisse heute den Hohen Räten vortragen. Er war aber auch voller Freude, denn bei diesen Zusammenkünften war es immer so, dass die hohen Lichter sich einen Körper überzogen und er war schon sehr gespannt, was sich sein Freund Engel Chamuel wohl hatte einfallen lassen. Meister Lao Tse hatte sein eigenes kleines Energieschiff und schon konnte es losgehen. Wie von selbst, nur ein paar Gedanken später, betrat er den großen Konferenzsaal. "Oh, welch eine Freude, euch alle zu sehen, OMAR TA SATT meine Lieben, rief Meister Lao Tse. Welch wunderschöne Körper habt ihr euch übergezogen. Und Lady Nada, das konnte er nicht leugnen, war von besonderer Schönheit. Mit einem kurzen aber intensiven ELEXIER begrüßte er seinen Freund Chamuel und setzte sich neben ihn. Auch Engel Chamuel war von bedeutender Schönheit. Langes wallendes Haar und eine rosa Robe trug er über seinem Körper. Plötzlich wurde es ganz ruhig und das bedeutete, dass Melek Metatron und Jesus der Christus ihr Kommen ankündigten. Alle Hohen Räte standen auf, um ihnen den Respekt und die Ehre zu erweisen und eine Flut von Licht durchströmte den Raum. "OMAR TA SATT", so wurden die Hohen Räte des Lichtes von Melek Metatron und Jesus Christus begrüßt. Sie verneigten sich kurz und nahmen ihren Platz wieder ein. Alle Blicke richteten sich auf Meister Lao Tse. Er hatte sich fest vorgenommen, nur das Wesentliche kundzutun, denn man muss wissen, dass Meister Lao Tse bekannt dafür war, sehr ausschweifend zu erzählen, sobald er das Wort hatte. Und schon war Lao Tse auch nicht mehr zu bremsen.
Mira war eine Seele aus der Sternensaat. Mira war unermüdlich, immer und immer wieder auf die Erde gegangen und hatte dabei so vieles erlebt. Als sich Mira das letzte Mal auf Erden inkarniert hatte, sprach der Sonnengott zu ihr: Meine liebe Mira, dieses Mal, wenn du auf die Erde gehst, wird es etwas anderes sein als sonst. Denn du weißt, du gehst mit einem großen Auftrag auf die Erde. Da du schon so viele Erfahrungen sammeln konntest, wird es diesmal dein Auftrag sein, die Menschen auf den großen Zeitenwechsel vorzubereiten.
Planet Erde Wir schreiben das Jahr 1970. Die Seele Mira, die auf Erden Fiona genannt wird, war bereits 10 Jahre alt und ein eher schüchternes Mädchen. Fiona hatte nicht viele Freundinnen, denn sie war ein bisschen anders als die meisten Kinder in ihrem Alter. Fiona war ein sehr dünnes und zerbrechliches Mädchen. Sie war oft erkältet und hatte noch dazu Fieber. Auch hatte sie oft Kopfschmerzen. In der Schule wurde sie von ihren Mitschülern meistens nicht wahrgenommen und Fiona fühlte sich sehr oft einsam und allein. Zwar hatte sie sehr liebevolle Eltern, doch mussten beide arbeiten. Sie besaßen ein kleines Lebensmittelgeschäft und hatten wenig Zeit für ihr einziges Kind. Fiona liebte Geschichten. Oft machte sie Geschichten, die sie gelesen hatte, zu ihrer Wirklichkeit. Sie träumte davon, einmal eine große Tänzerin zu werden, denn tanzen, das konnte Fiona wirklich gut. Jeden Abend bettelte sie die Eltern an, Tanzunterricht nehmen zu dürfen. Sie erzählte von ihren Träumen, einmal Tänzerin zu werden. Doch die Eltern hatten kein Verständnis für diese Art der Träume. Die Mutter sagte zu Fiona: Höre auf zu träumen und wache endlich auf. Du wirst nie eine Tänzerin werden, dazu bist du viel zu schwach und auch nicht hübsch genug. Du wirst später einmal unser Geschäft übernehmen. So haben wir es für dich geplant. Die Mutter gab ihr noch einen flüchtigen Kuss und schickte Fiona zu Bett. So vergingen die Jahre und es vergingen auch Fionas Träume. Nach Abschluss der Schule arbeitete Fiona im Geschäft ihrer Eltern. Fiona stellte keine hohen Ansprüche mehr an ihr Leben und doch brannte in ihr eine Sehnsucht, die sie nur schwer erklären konnte. Sie fühlte sich irgendwie keinem so richtig zugehörig und sie war immer noch sehr einsam und allein. Fiona ging durch die Straßen, blieb vor einer Schaufensterauslage stehen und blickte wie gebannt auf ein Buch, das sie wie magisch anzog. Es handelte von Engeln und Meistern. Fiona konnte es gar nicht erwarten, bis sie im Bett lag, denn abends hatte sie die Ruhe zu lesen. Fiona las nicht nur das eine Buch. Im Laufe der Zeit hatte sie mindestens zehn spirituelle Bücher gelesen, denn seitdem fühlte sie sich nicht mehr allein. Sie begann zu verstehen, dass es mehr geben musste. Sie begann sich spirituell zu entwickeln. Am Wochenende besuchte sie Seminare und lernte dort einen netten jungen Mann kennen. Sein Name war Bob. Sie verliebten sich und endlich meinte Fiona, alles gefunden zu haben, was sie brauchte.
Viele Jahre später, das Jahr 2004 An der Kasse, in einem Lebensmittelgeschäft, saß eine Frau mittleren Alters und kassierte mit leerem Blick das Geld für die Lebensmittel. Eines Tages jedoch hatte Fiona eine merkwürdige Begegnung. Sie ging im Wald spazieren und ruhte sich auf einer Bank aus. Plötzlich saß eine Frau neben ihr und schaute sie unentwegt an, so dass Fiona verlegen zur Seite blickte. Zu lange schon hatte sie keiner mehr richtig angesehen. Die Frau fing an zu reden und sagte: All das, was du erlebt hast, war zu deinem Besten, denn du bist ein hohes Licht in einem menschlichen Körper. Du hast einen großen Auftrag auf Erden. Du heißt Mira und bist eine Sterngeborene. Höre auf die Wahrheit deiner Seele und beginne zu begreifen, dass du mehr bist als ein Mensch. Erwache! Fiona wollte antworten, doch die Frau war schon wieder weg. Es erschien ihr so, als wenn sie geträumt hätte. Fiona überlegte: Was wäre, wenn diese Frau Recht und ich tatsächlich einen Auftrag habe? Vielleicht hatte ich diese schwere Krankheit in Indien nur deshalb bekommen, um dorthin zurückzukehren, wo ich inkarnierte? Was, wenn Bob mich verlassen hatte, um mir zu zeigen, dass ich die Liebe nur in mir selbst finden konnte? In der Nacht kamen Fiona große Zweifel. Karl hatte Recht, wer war sie denn schon? Wahrscheinlich hatte sie alles nur geträumt.
Lao Tse blickte zu Melek Metatron und sah, wie Melek Metatron, der große Herr, weinte. Er ging mit seiner Energie zu der Seele Mira und sprach die Worte:
Ende
Schlusswort von Sabine Sangitar
Seit so vielen Jahren arbeite ich mit Menschen oder besser gesagt, mit hohen Lichtern in einem menschlichen Körper. Immer wieder habe ich erlebt, dass Menschen ihre Träume aufgegeben haben, obwohl sie spürten, dass ihre Träume aus ihrer Seele kommen und somit aus der Wirklichkeit entspringen. Viele Menschen fragen: Warum sollte gerade ich einen Auftrag haben? Ich habe in meinem ganzen Leben noch nichts Großartiges getan! Ich kann dir nur bestätigen:
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